Freitag 10.4.2020: Ein kurzer Bericht aus der Sinziger Musikschule

Spielt mit mir das Heldenspiel!

Ihr Lieben, zum Wochenende habe ich einen Spielvorschlag für Euch.

Das „Heldenspiel“ könnt ihr jederzeit und überall spielen: Allein oder mit anderen, über Skype oder Zoom, oder am Telefon. Jede(r) besinnt sich auf die drei Helden oder Heldinnen, die ihm oder ihr am wichtigsten sind. Das können lebende oder historische Personen sein, genausogut aber auch Märchengestalten, Fabelwesen oder Comicfiguren. Wichtig ist: Es müssen genau drei sein. Und es muss sich in Deinem Herzen gut und richtig anfühlen.

Als nächstes schreib zu jeder Figur die betreffende Heldenfähigkeit, sozusagen die Superkraft.

Im Ergebnis siehst Du Dich selbst mit genau den Dingen, die Dir im Leben am wichtigsten sind. Wenn jemand zum Beispiel „Superman“ gewählt hat, dann geht es um die Freiheit, die man hat, wenn man über Superkräfte verfügt. Es macht großen Spaß, die Ergebnisse mit anderen zu teilen!

Deshalb schreibe ich hier meine Liste:

  1. Peter Feuchtwanger
  2. Duke Ellington
  3. Wolfgang Amadeus Mozart

Die Liste ihrer Superkräfte ist:

  1. Jeder Schüler, jede Schülerin meines 2016 verstorbenen Mentors klang ganz und nur wie er oder sie selber. Es gab nicht einmal einen Hauch des ansonsten zu beobachtenden Phänomens, dass man im Spiel der Klavierstudenten den Stempel ihrer Professoren hört.
  2. Der Duke war als Pianist, Komponist und Dirigent unglaublich erfolgreich. Seine für mich entscheidende Superkraft aber ist, dass er seinen Orchestermitgliedern gestattete, zu wachsen und zu sich selbst zu finden. Einige von ihnen wurden so stark, dass sie später selber, ohne Duke Ellington, eigene und neue Jazz-Stilistiken begründeten oder maßgeblich mitformten.
  3. Mozarts Natur, sein Wesen, wie es in seinen Kompositionen steckt, ist für mich seine Superkraft.

Ins Osterwochenende verabschiede ich mich von Euch mit einem musikalischen Zitat von Peter Feuchtwanger. Ich habe es auf einem inzwischen nicht mehr sichtbaren YouTube Video entdeckt. Stellt Euch den Anfang von „Für Elise“ vor, also: La la La la La la La la Laah.

Dann ersetzt die letzten vier Silben mit diesem Satz:

La la La la La be good to you.

Herzlichst, Euer Thomas Rohde

Wenn ihr den Text mit anderen teilen wollt, benutzt einfach diesen Link: https://bit.ly/2UYmlBZ

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